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Newsletter Juli 2026

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des Städteforums, liebe Leserinnen und Leser,

am Sonntag wurde im brandenburgischen Neißemünde-Coschen der deutschlandweite Temperaturrekord von 41,7 Grad gemessen. Die vergangenen Wochen haben uns wieder einmal eindrücklich die Auswirkungen von Hitze deutlich gemacht und gezeigt, wie wichtig kühlende, schattige und klimaangepasste Orte sind. Passend zur Hitzewelle gibt es aktuell gleich aus vier unterschiedlichen Bundesministerien Förderaufrufe zum Klimaschutz, zur Klimafolgenanpassung und zur nachhaltigen Stadtentwicklung, die wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen.

Auch beim 7. Brandenburger Stadtentwicklungstag der Plattform Starke Städte am 24. Juni kamen wir ins Schwitzen, und das nicht nur bei den angeregten Diskussionen. Aber es weht auch ein frischer Wind im Städteforum: Wir freuen uns, Ihnen unsere neu gestaltete Website präsentieren zu dürfen. Diese wurde bereits auf der Mitgliederversammlung am 3. Juni vorgestellt. 

Hierzu und zu weiteren Themen erfahren Sie im Folgenden mehr. Viel Spaß bei der Lektüre und einen erholsamen, nicht allzu heißen Sommer wünscht Ihnen

Ihr Team der Geschäftsstelle des Städteforums 

Aktuelles aus dem Städteforum
Das Städteforum hat eine neue Webseite

Wir freuen uns, Ihnen unsere neu gestaltete Website präsentieren zu dürfen. Sie finden hier wie gewohnt aber in neuem Gewand Informationen zu Veranstaltungen, Themen und Positionen des Städteforums, zu unserem Kommunalnetzwerk und seinen Mitgliedern sowie zu den Kooperationen, in denen wir aktiv sind.

Zur Website >

Mitgliederversammlung bot Raum für Erfahrungsaustausch

Die Mitgliederversammlung des Städteforums am 3. Juni 2026 stand ganz im Zeichen des Wandels und der Vernetzung. Sie bot eine Gelegenheit für den Austausch zwischen neuen und langjährig erfahrenen Stadtgestalterinnen und Stadtgestaltern. Uwe Schneidewind, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Wuppertal setzte hierfür mit seinem Vortrag zu „Kommunalpolitik zwischen Herausforderungen und Inseln des Gelingens“ einen inspirierenden Rahmen. 

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Der 7. Brandenburger Stadtentwicklungstag thematisierte die kommunalen Handlungsmöglichkeiten in den drängenden Zukunftsthemen

Am 24. Juni 2026 lud die Plattform Starke Städte in die Potsdamer Schinkelhalle zum 7. Brandenburger Stadtentwicklungstag. Bei herrlichem Sommerwetter kamen Vertreterinnen und Vertreter der Brandenburger Städte, von Landesministerien sowie weitere Akteure der Stadtentwicklung zusammen, um über die Herausforderungen in den vier zentralen Zukunftsthemen der Plattform Starke Städte zu diskutieren: Innenstadtentwicklung, Mobilität und Anbindung, Klimaschutz und Klimaanpassung sowie Wohnen und Infrastrukturen. 

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Save the Date: AK-Sitzung „Verfügungs- und Aktionsfonds in der Städtebauförderung“ am 2. September 2026

Um privates Engagement und die Mobilisierung privater Gelder in der Städtebauförderung anzustoßen, gibt es verschiedene Ansätze. Ein Beispiel dafür sind Verfügungs- und Aktionsfonds, die bundesweit unterschiedlich genutzt werden. Durch die neue Verwaltungsvereinbarung 2026/2027 erhalten diese nun mehr Aufmerksamkeit, da der Fördersatz auf 65 % angehoben wurde. In der Veranstaltung am 2. September von 10 bis 15 Uhr in Oranienburg wird arbeitskreisübergreifend betrachtet, welche Möglichkeiten Kommunen bei der Umsetzung von Verfügungs- und Aktionsfonds haben. Es wird diskutiert, wie sich die Rahmenbedingungen gestalten lassen und welche erfolgreichen Praxisbeispiele es gibt. Neben dem Austausch untereinander gibt es auch Raum für konkrete Fragen an die Fördermittelgeber.


Das Programm sowie der Anmeldelink folgen zeitnah. 

Fördermöglichkeiten und Wettbewerbe
BMWSB: Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fördert seit dem Jahr 2020 die „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“. Für den aktuell vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ausgeschriebene Projektaufruf, auf den wir bereits in unserem letzten Newsletter hingewiesen haben, wurde die Frist zur Skizzeneinreichung bis zum 3. Juli 2026 verlängert.

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BMU: Klimaschutz in ländlichen Kommunen

Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) transformative Klimaschutzprojekte. Im Bereich „Klimaschutz in ländlichen Kommunen“ können bis zum 15. September 2026 Projektskizzen eingereicht werden. Gefördert werden strategische, transformative, nicht-investive umsetzungsorientierten Klimaschutzprojekte. 

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BMWE: Innovationswettbewerb Energiequartiere

Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt Fördermittel für die klimagerechte Weiterentwicklung der Städte zur Verfügung. Aktuell wird im Rahmen des „1. Innovationswettbewerb Energiequartiere“ nach exzellenten Projekte gesucht, die innovative, praxistaugliche und übertragbare Lösungen für den Wandel von Bestandsquartieren hin zur Effizienz, Resilienz und Klimaverträglichkeit entwickeln und umsetzen. Die Frist zur Einreichung von Skizzen ist der 02. Oktober 2026. 

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Wettbewerb „Aus LEER wird MEHR“ – Jetzt mitmachen!

Neben dem Klimaschutz und der Klimafolgenanpassung bestehen auch weitere Herausforderungen der Stadtentwicklung fort, unter anderem der Umgang mit Leerstand. Daher möchten wir Sie auf die diesjährige Runde des Wettbewerbs „Aus LEER wird MEHR: Innovationspreis Wohnen in ländlichen Räumen“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) aufmerksam machen. Bewerbungen sind bis zum 15. Juli 2026 möglich. 

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Städteforum empfiehlt...
Praxisdialog zur Umsetzung von Maßnahmen der Klimafolgenanpassung - Stadtquartier Krampnitz am 23. Juli 2026

Die aktuelle Hitzewelle zeigt es wieder: wir müssen uns dringend mit dem Thema Klimafolgenanpassung auseinandersetzen. Das Klimabündnis Stadtentwicklung Brandenburg lädt Sie daher herzlich ein zum Praxisdialog zur Umsetzung von Maßnahmen der Klimafolgenanpassung am 23. Juli 2026 im Stadtquartier Krampnitz in Potsdam.
Während eines geführten Rundgangs durch das derzeit entstehende Stadtquartier Krampnitz erhalten die Teilnehmenden Einblicke in bereits umgesetzte Maßnahmen der Klimafolgenanpassung, geplante Vorhaben sowie die Herausforderungen ihrer praktischen Umsetzung. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, bitte melden Sie sich bis zum 16. Juli 2026 an.

Zur Anmeldung >

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Transferwerkstatt "Kleine Städte und Gemeinden im Städtebauförderungsprogramm Sozialer Zusammenhalt"

Die Transferwerkstatt zum Thema "Kleine Städte und Gemeinden im Städtebauförderungsprogramm Sozialer Zusammenhalt" findet am 2. Juli 2026 in Wurzen (Sachsen) statt. Die Veranstaltung zeigt die vielfältigen Möglichkeiten auf, die das Programm für kleinere Städte und Gemeinden bietet. Dabei sind kommunale Vertreterinnen und Vertreter aller Länder eingeladen – sowohl aus Kommunen, die bereits am Programm teilnehmen, als auch aus Städten und Gemeinden, die sich für eine Aufnahme interessieren.

Zum Programm und zur Anmeldung >

Veröffentlichung "Gemeinsam Radverkehr fördern – Rezepte für die kommunale Verkehrswende"

Wir möchten Sie über die Veröffentlichung »Gemeinsam Radverkehr fördern –  Rezepte für die kommunale Verkehrswende« informieren. Nach sechs Jahren gemeinsamer Forschung, Erprobung und Umsetzung im Forschungsprojekt NUDAFA-Reallabor für interkommunale Radverkehrsförderung haben die Gemeinde Eichwalde, die Technische Universität Berlin und die Technische Hochschule Wildau ihre Erkenntnisse in einem praxisorientierten Buch zusammengefasst. Das Buch zeigt anhand konkreter Projekte, wie kommunale Akteur*innen mit praktischen Lösungen die Verkehrswende vor Ort gemeinsam voranbringen können. 

Zur Veröffentlichung >

Stadtklimadashboard zeigt, wie klimaangepasst Ihre Kommune ist

Wie haben Sie dei Hitzewelle in Ihrer Stadt erlebt? Auf dem Stadtklimadashboard können Sie nachschauen, wie Ihre Kommune bei der Klimaanpassung aufgestellt ist. Ist die Erreichbarkeit kühlender Grünflächen gegeben? Wie hoch ist das Grünvolumen, wieviel versickerungsfähige Oberflächen gibt es und wie ist die Hitzebetroffenheit in den einzelnen Gebieten?

Zum Stadtklimadashboard >

Veröffentlichungen des BBSR zu resilienten Regionen und zur Risikovorsorge

Die Krisenerfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen deutlich, wie wichtig es für Regionen und Städte ist, in eine vorausschauende Krisenvorsorge und eine wirksame Krisenbewältigung und Risikovorsorge zu investieren. Vor diesem Hintergrund hat das BMWSB eine Toolbox und ein Empfehlungspapier zum Thema veröffentlicht, die Handlungsfelder und Lösungsmöglichkeiten für mehr Resilienz in den Regionen Deutschlands aufzeigen und darstellen, wie die Akteure der Krisenvorsorge und -bewältigung zukünftig noch besser zusammenarbeiten können. Ebenfalls vom BBSR wurde eine Handlungsempfehlung zur „Stärkung der Risikovorsorge im Katastrophenschutz und der lokalen Gefahrenabwehr in ländlichen Räumen“ veröffentlicht. Sie zeigt, wie Pendlerstrukturen, demografischer Wandel und veränderte Arbeitswelten die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren und des Katastrophenschutzes in ländlichen Räumen beeinflussen und wie darauf reagiert werden kann.

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Zum Empfehlungspapier >

Zur Handlungsempfehlung >

Kurzexpertise „Zukunft denken mit KI – Einsatzfelder für Kleinstädte“

Künstliche Intelligenz ist für Kleinstädte keine Frage des Trends, sondern der strategischen Notwendigkeit. Die neue Kurzexpertise der Kleinstadt Akademie zeigt, wie Kommunen mit begrenzten Ressourcen KI als pragmatischen Werkzeugkasten nutzen können, um die Daseinsvorsorge zukunftsfähig zu gestalten – ohne kostspielige Großprojekte von Metropolen zu imitieren.

Zum Kurzexpertise >

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